Donnerstag, 25. August 2011

Ein Award, ein Award!


Gesine von Seepferds Garten hat mir einen Blog-Award verliehen! Vielen Dank! Ich fühle mich geehrt! Mein allererster!

Bestimmt denken jetzt die alten Hasen unter den Gartenbloggern: „Mein Gott, wie langweilig.“ Aber hey, es ist mein erster Award und der kommt ins Laubenregal! Erst wenn das dann vor lauter Award’n von der Wand fällt, denke ich drüber nach, entweder keine Awards mehr anzunehmen oder halt ein zweites zu bauen...

Nun muss (darf?) ich also den Award weiterreichen, aha. Tja, Gesine, einige meiner Kandidaten hast Du schon bedacht. Ich reiche den Award deshalb weiter an

Die Teichrose von Jungfer im Grünen: auch eine Berliner Bloggerin, die ganz wesentlichen Anteil daran hat, dass ich überhaupt angefangen habe zu bloggen und diese Gartensaison mit einem Gipsbein verbringen musste,

Jordemodern, weil sie so wunderbar ehrlich ist und mir jeder ihrer Posts ein Lächeln ins Gärtnerinnen-Gesicht zaubert und

Sanicula, weil ich schon so lange heimlich bei ihr mitlese und mich noch nie zu erkennen gegeben habe.




An diesen Award sind folgende Bedingungen geknüpft:

Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen postet bitte keine Blogs, die ohnehin schon 3.000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger und Leute, die zwar schon eine Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind. Erstelle einen Post, in dem du das Award-Bild postet und die Anleitung reinkopierst (dieser Text). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award animmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen. Danach überlegst du dir 3-5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Sonntag, 14. August 2011

Es fehlt der Schwefel

Gibt es dieser Tage eigentlich irgendeinen Gärtner, der seine Tomaten nicht mit der Sense erntet? Sprich mit Stumpf und Stiel das ganze „gebraunfäulte“ Zeugs von seinen Beeten rupft? Inklusive all der vielen grünen Dinger, die gestern noch sein Stolz waren? Die gebündelte Vorfreude auf später, doch später ist dann morgen und morgen ist dann alles braun? Tragisch ist das.

Mitten im August. Haupterntezeit der Tomaten. Eigentlich. Aber in diesem Regensommer wird wohl dass, was nicht wegschwimmt, einfach mal braun. Dennoch. Die, die mir vergönnt waren – immerhin ganze sechs Kilo – waren köstlich. Deshalb wird jetzt nicht weiter gejammert, sondern geschlemmt. Schließlich sagten schon meine Freunde zur Neupächterschulung: „Früher, als wir noch die Industrie hatten, da gab’s noch Schwefel in der Luft. Das ist der einzige Feind der Braunfäule.“ Tja, da war die Welt wohl noch in Ordnung...

Die Henkersmahlzeit

Vor zwei Wochen standen sie noch einträchtig: kleine Flaschentomate,
Black Cherry und Philovita - die letzte ist meine Freundin, die ist
schließlich braunfäuleresistent (na gut, fast) und noch nicht ganz so
schlimm betroffen. Deshalb darf sie noch ne Woche länger stehen...
Marmande, sie sollte mal mein ganzer Stolz werden, aber
so wird das nix.
Yippieh! Broccoli. Dies ist die gesamte Ernte von acht (!)  Pflanzen. Die
weißen Fliegen fanden den super.

Zum Abschluss was Versöhnliches: Der zweite Flor der Eden-Rose

Montag, 8. August 2011

Ernteglück


Mein schönster...
Warum ich so still geworden bin in den letzten Wochen? Ich bin im Stress. Im Erntestress. Ich weiß ja nicht, wie das andere bloggende Gärtnerinnen hinkriegen. Aber Ernten und Bloggen gleichzeitig ist eine schwierige Sache. Doch soll ich Euch was sagen? Es ist wundervoll!

Neulich habe ich ja noch behauptet, die Ernte wäre mir überhaupt nicht wichtig. Doch jetzt genieße ich sie in vollen Zügen. Nein, es macht mir nichts aus, mir immer wieder neue Rezepte für die Zucchini-Schwemme auszudenken, Bohnen zu schnippeln und Kürbissuppe zu kochen. Tomaten und Mozzarella mit rotem Basilikum sind mittlerweile meine ständigen Begleiter. Und dass die Schnecken mir den Chinakohl komplett weggefuttert haben – kein Problem! Es gibt ja noch die Roten Beete, die duftenden Kräuter und ab und an auch schon mal einen Apfel. Unbeschreiblich ist das Gefühl, die Gartenlatschen abzustreifen und mit zwei Körben voller Schätze abzuzischen.

Ach ja. Mein Rotweinkonsum ist massiv gestiegen. Schließlich sind die Abende in der Küche ziemlich lang. 

Wisst Ihr, was ich meine?



Rote Beete finden Schnecken blöd, Emil auch.
Chinakohl hingegen lieben sie - so wie alles andere auch
Bauerngarten-Dschungel
Emils Lieblinge - Erbsen
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